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 „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“

Afrikanisches Sprichwort

 

 

Schokolade genießen

Europa hat gewählt. „Wir wählen Wohlstand“ war in Deutschland ein Slogan auf den Wahlplakaten. Es ist legitim, für sich das Beste zu wählen und wer tut das nicht. Allerdings darf bei allem Eigeninteresse das Gute für die gesamte Gesellschaft nicht aus dem Blick geraten. Viele Wähler haben diesen Blick bewahrt und klare Zeichen in Richtung Umwelt- und Klimaschutz gegeben.

Ein gutes Beispiel für diese Abwägung ist auch Schokolade. Die meisten von uns essen gerne Schokolade; dieses Genussmittel gehört wie selbstverständlich zu unserem „Wohlstand“.  Aber viele kennen nicht die Kehrseite: Für die meisten Bauern in den Anbauländern bedeutet Kakao Umweltzerstörung, Armut und Kinderarbeit. Niedrigstpreise der führenden Konzerne ermöglichen keine existenzsichernden Einkommen und in Ländern wie Ghana und der Elfenbeinküste werden die letzten Regenwälder für den Kakaoanbau abgeholzt. Selbst in Schutzgebieten wird gerodet, allen Selbstverpflichtungen von Nestlé, Ferrero etc. zum Trotz.

„Fairer Genuss statt bitterer Schokolade“ lautet deshalb aktuell eine Kampagne der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD. Damit der „Wohlstand für uns“ nicht weiter auf dem Rücken Anderer stattfindet.

Im Eine-Welt-Laden Nümbrecht liegt eine Unterschriftsliste für Ihre Beteiligung an dieser Kampagne aus. Und natürlich gibt es bei uns fair gehandelte Schokolade. Sie finden eine breite Auswahl von ca. 15 unterschiedlichen Sorten. Die ist etwas teurer als im Supermarkt, aber dafür haben auch die, die für unseren Schokoladengenuss arbeiten, eine auskömmliche Basisversorgung. Momentan können sie nur davon träumen, für sich „Wohlstand wählen“ zu können.

 

 

 


 

 

Fairer Handel schafft Zukunft